Um 7Uhr morgens kamen wir endlich mit dem Bus in Fukuoka an. Dies war sicherlich weder die erholsamste noch die gemütlichste Nacht in Japan, ging jedoch relativ zügig durch. Zuerst gings in Hotel um unser Gepäck loszuwerden. Zum Glück nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt. Anschliessend fröhnten wir mal wieder unserer liebsten Beschäftigung in Japan – Essen. So früh am Morgen garnicht so einfach. Das Leben hier beginnt so richtig erst um 10Uhr morgens wenn alle Läden und die meisten Restaurants öffnen. Vorher haben nur ein paar wenige Cafés am Bahnhof offen. Irgenwann wurden wir aber auch fündig und genehmigten uns ein typisch japanisches Morgenessen – Fisch und Reis.
Anschliessend die Frage aller Fragen: Was sollen wir bloss bis zum Check-In anstellen? Beat hat dann in der Nähe ein grosses Einkaufszentrum gefunden welches sogar Wasser- und Lichtspiele hat. Problem: Es öffnet erst um 10Uhr, heisst noch 2h irgendwie überbrücken. Etwa eine Stunde lang liefen wir einfach planlos durch die Stadt. Die zweite Stunde verbrachten wird dann in einem Café und spielten ein wenig auf dem Smartphone.
In der Mall angekommen arbeiteten wir uns von Stockwerk zu Stockwerk durch und fanden nebst vielen Kleidern auch eher kurioseres was wohl so nur in Japan zu finden ist. Auch machte sich eine Band daran ihre Instrumente aufzubauen und ein wenig später lauschten wir kurz ihrem Soundcheck. Zum Konzert haben wirs dann leider nicht geschafft. Abermals von Hunger geplagt fanden wir eine all-you-can-eat Pizzeria. Für 15.- pro Person gabs soviel Pizza/Pasta/Sonstiges wie man wollte. Echt super.




Endlich war 14Uhr und wir bezogen unser Zimmer und ruhten uns ein wenig aus. Ein kurzer Power-Nap inklusive um fit für den Abend zu sein.

Später gings dann zu einem der grössten Festivals auf Kyushu. Japanische Festivals befinden sich meistens in Nähe eines Schreins und werden zu Ehren von irgendetwas gefeiert. Wir fanden zwar nicht heraus warum genau dieses Fest gefeiert wird, war uns aber auch egal. Hauptsache gutes Essen. Und das gibts bei diesen typisch japanischen Volksfesten zu genüge. Japanischer Streetfood so weit das Auge reicht. Gepaart mit allerlei Spielchen – von dem uns bekannten Dosenwerfen bis hin zu Fische fangen mit Papierfächern.





Den Abend liessen wird dann mit einer Runde Billard ausklingen und der erste Tag Fukuoka war auch schon wieder vorbei.

-Thomas
















































































