14. Tag – Ankunft in Fukuoka

Um 7Uhr morgens kamen wir endlich mit dem Bus in Fukuoka an. Dies war sicherlich weder die erholsamste noch die gemütlichste Nacht in Japan, ging jedoch relativ zügig durch. Zuerst gings in Hotel um unser Gepäck loszuwerden. Zum Glück nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt. Anschliessend fröhnten wir mal wieder unserer liebsten Beschäftigung in Japan – Essen. So früh am Morgen garnicht so einfach. Das Leben hier beginnt so richtig erst um 10Uhr morgens wenn alle Läden und die meisten Restaurants öffnen. Vorher haben nur ein paar wenige Cafés am Bahnhof offen. Irgenwann wurden wir aber auch fündig und genehmigten uns ein typisch japanisches Morgenessen – Fisch und Reis.

Anschliessend die Frage aller Fragen: Was sollen wir bloss bis zum Check-In anstellen? Beat hat dann in der Nähe ein grosses Einkaufszentrum gefunden welches sogar Wasser- und Lichtspiele hat. Problem: Es öffnet erst um 10Uhr, heisst noch 2h irgendwie überbrücken. Etwa eine Stunde lang liefen wir einfach planlos durch die Stadt. Die zweite Stunde verbrachten wird dann in einem Café und spielten ein wenig auf dem Smartphone.

In der Mall angekommen arbeiteten wir uns von Stockwerk zu Stockwerk durch und fanden nebst vielen Kleidern auch eher kurioseres was wohl so nur in Japan zu finden ist. Auch machte sich eine Band daran ihre Instrumente aufzubauen und ein wenig später lauschten wir kurz ihrem Soundcheck. Zum Konzert haben wirs dann leider nicht geschafft. Abermals von Hunger geplagt fanden wir eine all-you-can-eat Pizzeria. Für 15.- pro Person gabs soviel Pizza/Pasta/Sonstiges wie man wollte. Echt super.

Endlich war 14Uhr und wir bezogen unser Zimmer und ruhten uns ein wenig aus. Ein kurzer Power-Nap inklusive um fit für den Abend zu sein.

Später gings dann zu einem der grössten Festivals auf Kyushu. Japanische Festivals befinden sich meistens in Nähe eines Schreins und werden zu Ehren von irgendetwas gefeiert. Wir fanden zwar nicht heraus warum genau dieses Fest gefeiert wird, war uns aber auch egal. Hauptsache gutes Essen. Und das gibts bei diesen typisch japanischen Volksfesten zu genüge. Japanischer Streetfood so weit das Auge reicht. Gepaart mit allerlei Spielchen – von dem uns bekannten Dosenwerfen bis hin zu Fische fangen mit Papierfächern.

Den Abend liessen wird dann mit einer Runde Billard ausklingen und der erste Tag Fukuoka war auch schon wieder vorbei.

-Thomas

13. Tag – Mt. Daisen und Detektiv Conan

Um das gemietete Auto zu amortisieren sind wir zu einem weiter entfernten Ort Namens Mount Daisen gefahren. Das Frühstück haben wir im Airbnb ausgelassen, da das uns zu ungenügend erschien und sind auf dem Weg zum Berg irgendwo eingekehrt. Angekommen am Fusse des Berges freuten sich Christian und Thomas darauf bis zu den etwas höher gelegenen Tempeln zu laufen. Wir nahmen den Weg sehr gemütlich, da wir unsere Kleider nicht verschwitzen wollten, weil wir mit diesen noch im Nachtbus reisen und den ganzen nächsten Tag verbringen mussten. Bei dem Tempel angekommen kann man einen Glückszettel für 100 Yen, etwa 1.-, kaufen, welcher einem das Glück der nächsten Zeit vorhersagt. Es gibt verschiedene Kategorien von sehr schlechtem Glück bis sehr gutem Glück. Bei einer negativen Botschaft bindet man den Zettel irgendwo an den Tempel. Witzigerweise habe ich in diesen Ferien mehrmals so ein Zettel gekauft und immer den etwas glücklicheren Zettel erhalten. Zufall?

Auch die Aussicht auf das nahegeliegende Meer und die Bucht war bemerkenswert. Die Rückkfahrt bin ich gefahren, denn 1.5h Fahrt auf der „falschen“ Strassenseite mit minimalistischer Beschilderung ist wirklich genug. Wer erinnert sich noch an Detektiv Conan? Ein junge, der mit High Tech Equipment Mordfälle löst, ist die Hauptperson in dem in die Jahre gekommenen aber keinenfalls unpopulären Anime. Wir sind bei der Rückfahrt bei seinem Ursprungsort vorbeigefahren und haben da einen kurzen Stopp gemacht, das Museum besucht, eher ungeniesbare Snacks gegessen und einige Statuen, die in dem ganzen Dorf verbreitet waren, besucht.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit herumfahren, etwas Essen und warten auf den Nachtbus, in welchem wir dann 10.5h verbrachten, aber dazu mehr im nächsten Beitrag

– Beat

12. Tag – Tottori

Wir sind alle ziemlich früh wach geworden. Lag bestimmt auch an den ungemütlichen Futon und hartem Bambusboden. Jedoch machte es uns das leichter aufzustehen und bereit für den Tag zu machen. Der Gastgeber offerierte uns ein kleines morgenessen welches ganz okay war.

Nach der Stärkung ging es nun in die Stadt Tottori mit dem Zug. In Tottori angekommen wollten wir ein Auto mieten da man in dieser Gegend so am einfachsten vorwärts kommt. Wir hatten auch einiges auf der Liste was entdeckt werden wollte.

Nachdem wir das Auto erhalten hatten, ging es auf zum ersten Ziel. Die Tottori Sanddünen welche direkt am Meer liegen. Die Temperaturen waren sogar noch angenehm und die Luft nicht allzu Feucht.

Weiter ging es zur nächsten Station auch mit dem Thema Sand. Das Tottori Sandmuseum.

Nach den schönen Bildern und Skulpturen hatten wir Hunger. So suchten wir in Tottori nach einem geeignetem Restaurant. Über mehrere Umwege(Flucht aus einem Veganen Restaurant) gelang uns das auch. Am Ende sassen wir in einem Sushi Restaurant welches eher mittelklassiges Essen anbot aber es konnte den Magen ein wenig füllen.

Den späteren Nachmittag verbrachten wir in Tottori mit dem besteigen einer Burgruine von dort oben aus hatte man einen schönen Ausblick über Tottori.

Die Besteigung der Ruine hat uns alle wieder durstig gemacht und so wurde ein Café ins Auge gefasst. Nach der erneuten Stärkung schlenderten und bummelten wir durch Tottori und liessen das Auto in einem Parking.

Die Sonne hatte sich schon verzogen als wir das Einkaufszentrum verlassen haben.
Ja wir spührten den Hunger wieder und uns allen gelüstete es nach Burger. Zum glück wurde schnell ein Burgerladen gefunden, welcher jedoch eine ziemlich lange Zeit bennötigte um unser essen zuzubereiten…dann wird halt Bier getrunken. Thomas Blick schweifte über ein Buch welches für Japaner sehr Praktisch sein kann…..

Nach dem Essen verliessen wir den Burgerladen… wir hatten immer noch Hunger also auf zu einem Izakaya. Mit Essen und einem Bier ging auch dieser Tag in die Nacht über und wir mussten wieder zurück in unsere Futons.

– Christian

11. Tag – Osaka -> Tottori

Leider neigte sich heute unser Aufenthalt in Osaka schon dem Ende zu und wir machten uns kurz nach dem Mittagessen (mal wieder Pancakes 😉 ) per Bus auf den Weg nach Tottori. Die Busfahrt dauerte rund 3h und verlief hauptsächlich über die Autobahn. Diese ist eigentlich wie in der Schweiz, ausser dass hier z.B. die Höchstgeschwindigkeit nur bei 80km/h liegt (natürlich hält sich niemand daran, der Durchschnitt fährt um die 100km/h) und es gibt manchmal so Check-in/Check-out Stationen um die „Maut“ zu zahlen. Autobahnen sind nämlich in Japan nicht alle staatlich, mehrheitlich sogar in privater Hand. Die 3h Fahrt ging recht flott vorüber und es kam so vor als würden wir uns von Tunnel zu Tunnel immer mehr von der Zivilisation verabschieden.

In Tottori angekommen gings per Zug gleich weiter in Richtung unseres AirBnb-Hosts. Nochmals 40min Zugfahrt ins Nichts. Das pure Gegenteil der bisherigen knapp zwei Wochen Grossstadt. Als wir dann endlich in Aoya ankamen, empfing uns auch schon der Vater unseres Hosts am Bahnhof um nochmals weitere 20min weg von allem zu fahren.

In unserer neuen Herberge angekommen war es draussen schon dunkel und wir konnten die Nachbarschaft nicht mehr erkennen. Jedoch war das Rauschen des Meeres klar hörbar. Nachdem wir unser Zimmer in beschlag nahmen, machten wir uns auf in Richtung Meer. Dies dauerte nur etwa 5min und wir waren am Strand. Schaut wahrscheinlich schön aus, wir werden es morgen sicherlich wissen und auch euch wissen lassen 😉

Nach kurzem Herumschlendern, gings zurück ins Zimmer und der Tag war schon wieder vorbei.

-Thomas

10. Tag – Gemütlich in Osaka

Zu diesem Tag gibt es nicht all zu viel zu erzählen, denn es war schlicht und einfach zu heiss, um irgendwas Grossartiges zu machen. Deswegen sind wir ins Kino den Film „Once upon a time in Hollywood“ von Quentin Tarantino schauen gegangen. Wer seine Filme mag, ist sicherlich von seinem tollen und viel zu übertriebenden Ende begeistert. Typisch Tarantino.

Wir sind am Nachmittag auch durch das Rotlichtviertel von Osaka gelafen, aus reiner Neugier versteht sich. Da Prostitution in Japan verboten ist, gibts „nur“ erotische Massagen. Ältere Damen sitzen in kleinen offenen Räumlichkeiten und bieten die Dienste ihrer neben ihnen sitzenden reizenden Ladys an, welche dann in die Hinterzimmer verschwinden.

Gegen Abend erlebten Christian und Beat erstmals Regen, welcher sehr erfrischend und abkühlend war, während Thomas noch einen zweiten Film anschaute. Thomas gesellte sich später in einer Bar zu uns, nachdem wir uns schon einige Drinks genehmigt hatten und gingen gemeinsam essen.

-Beat

9. Tag – Kobe Beef

Auch dieser Tag war sehr warm das Thermometer kletterte über 35 grad hoch und die Luftfeuchtigkeit tat ihr übriges dazu.

Wir zwangen uns trotzdem um 11 Uhr aus dem Appartment. Zuerst schlenderten wir durch den Kuromon Markt und assen nach langem wieder einmal Früchte und mochi mochi.

Nach dem kleinen Snack fassten wir einen „don quijote“ Shop ins Auge. Das ist ein Laden in welchem du alles finden kannst. Es gibt an solchen Shops auch dinge die keiner braucht wie z.B Fischschuhe welche sich Thomas in Fukuoka wohl noch kaufen will..Oder Kit Kat’s in jeder erdenklichen Geschmacksrichtung sowie auch modische Hüte.

Nach dem Bummeln plagte uns der Hunger. Deshalb gingen wir wieder durch ein 12 stöckiges Hochhaus und schauten uns das Essen im Schaufenster an. Der Entscheid fiel auf eine Art Käseauflauf mit verschieden anderen Zutaten.

Der heisse Nachmittag ging langsam vorbei und wir machten uns auf den Weg nach Kobe welches in der Welt bekannt ist für DAS Fleisch.

Das Abendessen war auch dementsprechend teuer aber naja egal. Jeder bestellte ein anderes Stück vom Tier und so konnten wir auch direkte Vergleiche anstellen.

Das Fleisch wurde vor unseren Augen „gebraten“ von einem Koch der nur für uns da war. Zuerst kam Oil auf die Platte. Er nahm Knoblauch Chips aus einer Dose welche alle genau gleich gross waren. Diese wurden kross gebraten.

Dann kam das Fleisch auf die Platte. Man merkte dem Koch an das er dies nicht zum ersten Mal machte. Gekonnt Schnitt er das Kobe in Stückchen um sie dann perfekt auf der Platte anzubraten.

DAS Kobe kam immer in Häppchen auf unsere Teller und der festschmaus konnte beginnen. Der erste bissen war herrlich sowie auch der zweite auch der dritte.. Naja jeder bissen war Herrlich oder wie Beat gepflegt ist zu sagen „war gewese richtig gut“…

Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang zum Leuchturm von Kobe. Diesen kann man besteigen um die Aussicht über kobe zu geniessen.

Oben auf dem Leuchtturm hatte es noch eine Bar und auch dieser Abend wurde mit einem Cocktail und super Aussicht beendet.

– Christian

8. Tag – Osaka

Nachdem der gestrige Abend doch noch etwas länger wurde und die Hitze in Osaka noch unerträglicher ist als in Tokyo, liessen wir es heute etwas ruhiger angehen. Jedoch von Hunger geplagt wagte sich Thomas gegen Mittag raus in die Hölle Osakas, um etwas zu Essen zu finden. Fündig wurde er im Namba Park, einem Einkaufszetrum mitten in Osaka, dessen Dächer begrünt sind.

Mit gefülltem Magen gings zurück ins Apartement um noch ein wenig zu „chillen“ und der Nachmittagshitze zu entfliehen. Am späteren Nachmittag wagten wir uns endlich nach draussen, auf zum Hauptbahnhof Osaka mit seinen unendlich vielen Shopping-Möglichkeiten. Beim Schlendern sind uns einige für unsere europäischen Geschmäcker doch sehr komische Kleidungsstücke begegnet, wobei sich Thomas bei einem ganz speziellen Teil nicht zurückhalten konnte.

Auch ein Grund warum wir zum Bahnhof wollten war ein grosser VR-Park im Gebäude mit Riesenrad auf dem Dach. Dort verging die Zeit wie im Fluge und in kürzerster Zeit waren 3h um. Zu spielen gabs alles was das Herz begehrt – vom Godzilla bekämpfen, über KaMeHaMeHa über mit Son Goku bis hin zu Rätsel lösen im Rollstuhl in einem horror Irrenhaus.

Als Abendessen gab es etwas typisch japanisches – Omuraisu. Das ist ein Omlett, gefüllt mit Reis. Wirklich sehr lecker und jedem zu epfehlem.

-Thomas

7. Tag – Tokyo – Nagoya – Osaka

Der Trip von Tokyo nach Nagoya war eigentlich nur gedacht, um Hitsumabushi, ein lokales Aal Gericht, zu essen. Tradionell isst man das in 3 verschiedenen Schrittweisen und es gibt auch genaue Anleitungen dazu. Wir freuten uns sehr auf dieses Gericht, doch leider vergebens. Die Wartezeiten der Restaurants waren viel zu lange und somit begnügten wir uns mit leckeren Tempura.

Der Halt in Nagoya war nur fürs Essen geplant und dann ging es auch schon weiter nach Osaka. Auch waren wir ein wenig in Zeitdruck, da Tokyo am späteren Nachmittag von einem Taifun getroffen wird und die Züge ausfallen. In Osaka war zum Glück nichts von dem zu spüren und so konnten wir auch noch ein wenig die Stadt erkunden.

An kleineren Essensständen in der wohl grössten Food-Street in Japan, Dotonbori, kosteten wir leckere Karaage, Gyoza, Takoyaki und gefüllte Melon Pans und liessen den Abend in einer Cocktailbar ausklingen.

Viel mehr gibts eigentlich nicht mehr zu schreiben, ausser vielleicht den Air-Conditioner-Krieg zwischen Thomas und Christian. In beiden Räumen, nur von einer dünnen Wand getrennt, gibt es jeweils ein Gerät. Das dumme ist, dass die nur etwa 2m auseinander liegen und so reagieren beide, wenn man mit der Fernbedienung etwas umstellt. Lustigerweise gibts auch ein Modus für die Luftbefeuchtung, welchen man auf den Bedienungen wegen den Schriftzeichen nicht erkennen kann. Ich hatte definitiv 5min lang Spass beiden zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig Beschimpfungen an den Kopf warfen und pausenlos auf der Bedienung rum drückten.

-Beat

6. Tag – Nikko und chuzenji

Der Samstag war unser letzter Tag in Tokyo. Wir beschlossen eine kleine Stadt im Norden von Tokyo zu Besuchen. Diese Stadt ist für ihre schöne Natur und Umgebung bekannt. Ausserdem stehen dort bekannte Shinto-Schreine.

Um 7 Uhr standen wir auf da die Fahrt nach Nikko etwa 2.5h benötigt. In Nikko angekommen, mussten wir den Bus nach Chuzenji erwischen. Um nach Chuzenji zu gelangen, muss der Fahrer eine sehr kurvige und steile Strecke überwinden. Schon unterwegs ist uns aufgefallen wie schön der Blick in die Gebirge von Japan ist.

Oben angekommen wurde wir mit einem wunderschönen Panorama beglückt. Kaum ausgestiegen machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall welcher sehr schön anzuschauen sei. Wir fanden ihn tatsächlich auch toll aber fühlten uns nicht dazu erregt hunderte Fotos zu schiessen, so wie die vielen anderen Touristen vor Ort.

In der Nähe des Wasserfall es hatte es einen kleinen Markt mit allerlei Dingen und Lebensmittel. Dort tranken Christian und Beat ein Bier und Thomas versuchte sich an Süssigkeiten welche er noch nie zuvor gesehen hat. Ausserdem mussten wir auch etwas essen. Da kam uns der essstand mit Fisch am Holzspiess sehr gelegen. Jeder von uns hat einen solchen Fisch bestellt.

Nach dem Essen kam Beat zum Schluss: „war gewese gut“ und wir konnten dem nur beipflichten.

Nach der Stärkung wollten wir den See bestaunen dieser lag jedoch in der anderen Richtung. Unterwegs erspähten wir Fahrräder welche zum mieten bereitstand. Wir beschlossen uns solche Fahrräder zu besorgen. Nur 10min später waren wir in Besitz von 3 Fahrrädern mit Elektromotor. Zu beginn musste natürlich geübt werden und entsprechende Fotos wurden auch noch geschossen.

In der Zwischenzeit kam der Vermieter auf den Platz und fragte uns von wo wir kommen. Er dachte wohl auch wem habe ich hier die Fahrräder vermietet….

Bevor er es sich anders überlegen konnte, sind wir zum See losgefahren… Auf der linken Spur natürlich. Die Sattel waren ein wenig tief eingestellt aber sonst liefen die Teile flott. Unterwegs hielten wir einigemale an um den See zu Bestaunen. Leider ist es im ganzen See verboten zu schwimmen, schade.

Nachdem wir die Fahrräder wieder zurückgegeben haben, fuhren wir mit dem Bus wieder nach Nikko. Dort gab es einige Tempel zu besichtigen. Christian war der einzige der die Tempelanlage von innen sehen wollte.

Nach den Besichtigungen ging es zurück nach Tokyo-Asakusa. Dort assen wir Italienisch in einem etwas teureren Lokal mit einem sehr aufmerksamen Kellner. Nach der abendlichen Stärkung ging es weiter nach ōmori. Dort lag unsere Unterkunft. Beat und Christian gingen vor dem schlafen noch in eine Whiskeybar und so klang der 6. Tag in Tokyo langsam aus.

– christian

5. Tag – Zurück nach Tokyo

Nach einer eholsamen Nacht (wohl die erste in der wir mehr als ein paar Stunden am Stück schlafen konnten), sahen wir vom Hotelzimmer aus den Mt. Fuji in seiner vollen Pracht. Das Glück war mal wieder auf unsere Seite, denn schon nur kurze Zeit später war er wieder von Wolken umhüllt.

Nach einem ausgiebigen Morgenessen vom Buffet welches wohl kaum Wünsche offen lässt, wurden wir per Shuttle-Bus zum Bahnhof Kawaguchiko befördert. Auf der rund 2.5 stündigen Fahr zurück nach Tokyo konnten wir die „Pampa“ Japans bewundern, welche überraschend viele Gemeinsamkeiten mit der Schweiz hat.

Zurück in Tokyo musste noch ein wenig Zeit überbrückt werden, und so begannen wir schomal mit der Suche nach neuen Kleidern – denn Kleider kann man nie genug haben. Check-In war um 15:00 und pünktlich wie ein schweizer Uhrwerk standen wir vor dem Apartement. Eine eigene Wohnung, mitten in Tokyo für nur 15.- pro Nacht, der Hammer!

Anschliessend gings nach Shibuya, DEM Fashion-Viertel Tokyos. Schon der erste Laden glänzte mit solch verrückter Kleidung, die würde man in der Schweiz nie auf der Strasse sehen. Im gleichen Gebäude befand sich dann noch eine Ebene mit VR-Atraktionen. Christian versuchte als Terminator die Welt zu retten, während Beat und Thomas Rätsel in einem Horror-Gefängnis lösten.

Nach kollektivem Fehlschlag machten wir uns wieder auf die Suche nach neuen Kleidern, leider wurde bisher nur Beat fündig. Thomas hingegen wurde bei seinem heissgeliebten frittierten Hühnchen (in jap. Karaage) fündig.

Zum Schluss mussten noch die anfangs Woche gekauften Anzüge abgeholt werden und es stand noch ein riesen Abendessem im Steak-House auf dem Programm, bevor der Tag sich langsam dem Ende zuneigte.

-Thomas

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