Der Samstag war unser letzter Tag in Tokyo. Wir beschlossen eine kleine Stadt im Norden von Tokyo zu Besuchen. Diese Stadt ist für ihre schöne Natur und Umgebung bekannt. Ausserdem stehen dort bekannte Shinto-Schreine.
Um 7 Uhr standen wir auf da die Fahrt nach Nikko etwa 2.5h benötigt. In Nikko angekommen, mussten wir den Bus nach Chuzenji erwischen. Um nach Chuzenji zu gelangen, muss der Fahrer eine sehr kurvige und steile Strecke überwinden. Schon unterwegs ist uns aufgefallen wie schön der Blick in die Gebirge von Japan ist.

Oben angekommen wurde wir mit einem wunderschönen Panorama beglückt. Kaum ausgestiegen machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall welcher sehr schön anzuschauen sei. Wir fanden ihn tatsächlich auch toll aber fühlten uns nicht dazu erregt hunderte Fotos zu schiessen, so wie die vielen anderen Touristen vor Ort.


In der Nähe des Wasserfall es hatte es einen kleinen Markt mit allerlei Dingen und Lebensmittel. Dort tranken Christian und Beat ein Bier und Thomas versuchte sich an Süssigkeiten welche er noch nie zuvor gesehen hat. Ausserdem mussten wir auch etwas essen. Da kam uns der essstand mit Fisch am Holzspiess sehr gelegen. Jeder von uns hat einen solchen Fisch bestellt.


Nach dem Essen kam Beat zum Schluss: „war gewese gut“ und wir konnten dem nur beipflichten.

Nach der Stärkung wollten wir den See bestaunen dieser lag jedoch in der anderen Richtung. Unterwegs erspähten wir Fahrräder welche zum mieten bereitstand. Wir beschlossen uns solche Fahrräder zu besorgen. Nur 10min später waren wir in Besitz von 3 Fahrrädern mit Elektromotor. Zu beginn musste natürlich geübt werden und entsprechende Fotos wurden auch noch geschossen.



In der Zwischenzeit kam der Vermieter auf den Platz und fragte uns von wo wir kommen. Er dachte wohl auch wem habe ich hier die Fahrräder vermietet….
Bevor er es sich anders überlegen konnte, sind wir zum See losgefahren… Auf der linken Spur natürlich. Die Sattel waren ein wenig tief eingestellt aber sonst liefen die Teile flott. Unterwegs hielten wir einigemale an um den See zu Bestaunen. Leider ist es im ganzen See verboten zu schwimmen, schade.


Nachdem wir die Fahrräder wieder zurückgegeben haben, fuhren wir mit dem Bus wieder nach Nikko. Dort gab es einige Tempel zu besichtigen. Christian war der einzige der die Tempelanlage von innen sehen wollte.



Nach den Besichtigungen ging es zurück nach Tokyo-Asakusa. Dort assen wir Italienisch in einem etwas teureren Lokal mit einem sehr aufmerksamen Kellner. Nach der abendlichen Stärkung ging es weiter nach ōmori. Dort lag unsere Unterkunft. Beat und Christian gingen vor dem schlafen noch in eine Whiskeybar und so klang der 6. Tag in Tokyo langsam aus.

– christian
