Um das gemietete Auto zu amortisieren sind wir zu einem weiter entfernten Ort Namens Mount Daisen gefahren. Das Frühstück haben wir im Airbnb ausgelassen, da das uns zu ungenügend erschien und sind auf dem Weg zum Berg irgendwo eingekehrt. Angekommen am Fusse des Berges freuten sich Christian und Thomas darauf bis zu den etwas höher gelegenen Tempeln zu laufen. Wir nahmen den Weg sehr gemütlich, da wir unsere Kleider nicht verschwitzen wollten, weil wir mit diesen noch im Nachtbus reisen und den ganzen nächsten Tag verbringen mussten. Bei dem Tempel angekommen kann man einen Glückszettel für 100 Yen, etwa 1.-, kaufen, welcher einem das Glück der nächsten Zeit vorhersagt. Es gibt verschiedene Kategorien von sehr schlechtem Glück bis sehr gutem Glück. Bei einer negativen Botschaft bindet man den Zettel irgendwo an den Tempel. Witzigerweise habe ich in diesen Ferien mehrmals so ein Zettel gekauft und immer den etwas glücklicheren Zettel erhalten. Zufall?



Auch die Aussicht auf das nahegeliegende Meer und die Bucht war bemerkenswert. Die Rückkfahrt bin ich gefahren, denn 1.5h Fahrt auf der „falschen“ Strassenseite mit minimalistischer Beschilderung ist wirklich genug. Wer erinnert sich noch an Detektiv Conan? Ein junge, der mit High Tech Equipment Mordfälle löst, ist die Hauptperson in dem in die Jahre gekommenen aber keinenfalls unpopulären Anime. Wir sind bei der Rückfahrt bei seinem Ursprungsort vorbeigefahren und haben da einen kurzen Stopp gemacht, das Museum besucht, eher ungeniesbare Snacks gegessen und einige Statuen, die in dem ganzen Dorf verbreitet waren, besucht.



Den Rest des Abends verbrachten wir mit herumfahren, etwas Essen und warten auf den Nachtbus, in welchem wir dann 10.5h verbrachten, aber dazu mehr im nächsten Beitrag
– Beat
