Wie war den dieser Tag? Wohl der erschöpfendste der ganzen Reise. Schlafen in diesem Massenschlag ging gar nicht. Viel zu wenig Platz und von Gemütlichkeit nicht zu sprechen. Diese 80.- für die Übernachtung waren eine Frechheit. Ab 1 Uhr klingelte ständig irgendwelche Wecker und die fast 30 Leute zwangen sich in die kalte und dunkle Nacht hinein, um dann rechtzeitig auf dem Fuji zu sein. Wir schlossen uns ihnen an, da schlafen uns unmöglich erschien. Zuerst ging der letzte Aufstieg ganz gut, aber nur bis wir anstehen mussten. Noch langsamer als Schritttempo trampelten wir auf die Spitze.

Nun ist aber auch Schluss der Negativität, das verspreche ich. Das Wetter war echt gut für den Aufstieg, denn geregnet hat es nicht uns es war eine klare und kalte Nacht. Und was sich uns dann für eine spektakuläre Aussicht bot, ist was Einmaliges. Im Rücken sahen wir die Morgendämmerung immer klarer und oben angekommen war es dann auch schon kurz vor Sonnenaufgang. Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier die Bilder dazu:


Nach unten gab es eigentlich nichts spezielles, nur dass wir viel zu früh an der 5ten Station waren und dann auch viel zu früh in Kawaguchiko. Wie Zombies sind wir durch das etwas grössere Dorf gewatschelt, denn der Schlafentzug, war nun total bei allen zu spüren.
Das Dorf befindet sich an einem See am Fuss des Fujiyamas und ist für Touristen sehr attraktiv, da die Aussicht auf den Berg fantastisch ist. Das Problem war nur, dass die Wolken den ganzen Tag hartnäckig dicht blieben und der besondere Blick verdeckten.
Nun kommen wir zur teuersten aber sehr wohl lohnendsten Übernachtung. In dem Ryokan hatten wir ein Bad in unserem Zimmer auf dem Balkon mit Blick auf den erloschenden Vulkan. Das ich-weiss-nicht-wieviele-Gänge Essen servierte man uns ins Zimmer und erfüllte alle unsere Erwartungen.


Im heissen Bad liessen wir den Abend ausklingen und genossen einen kalten Sake. Kann ich nur empfehlen!

-Beat










