4. Tag – Fuji down

Wie war den dieser Tag? Wohl der erschöpfendste der ganzen Reise. Schlafen in diesem Massenschlag ging gar nicht. Viel zu wenig Platz und von Gemütlichkeit nicht zu sprechen. Diese 80.- für die Übernachtung waren eine Frechheit. Ab 1 Uhr klingelte ständig irgendwelche Wecker und die fast 30 Leute zwangen sich in die kalte und dunkle Nacht hinein, um dann rechtzeitig auf dem Fuji zu sein. Wir schlossen uns ihnen an, da schlafen uns unmöglich erschien. Zuerst ging der letzte Aufstieg ganz gut, aber nur bis wir anstehen mussten. Noch langsamer als Schritttempo trampelten wir auf die Spitze.

Nun ist aber auch Schluss der Negativität, das verspreche ich. Das Wetter war echt gut für den Aufstieg, denn geregnet hat es nicht uns es war eine klare und kalte Nacht. Und was sich uns dann für eine spektakuläre Aussicht bot, ist was Einmaliges. Im Rücken sahen wir die Morgendämmerung immer klarer und oben angekommen war es dann auch schon kurz vor Sonnenaufgang. Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier die Bilder dazu:

Nach unten gab es eigentlich nichts spezielles, nur dass wir viel zu früh an der 5ten Station waren und dann auch viel zu früh in Kawaguchiko. Wie Zombies sind wir durch das etwas grössere Dorf gewatschelt, denn der Schlafentzug, war nun total bei allen zu spüren.

Das Dorf befindet sich an einem See am Fuss des Fujiyamas und ist für Touristen sehr attraktiv, da die Aussicht auf den Berg fantastisch ist. Das Problem war nur, dass die Wolken den ganzen Tag hartnäckig dicht blieben und der besondere Blick verdeckten.

Nun kommen wir zur teuersten aber sehr wohl lohnendsten Übernachtung. In dem Ryokan hatten wir ein Bad in unserem Zimmer auf dem Balkon mit Blick auf den erloschenden Vulkan. Das ich-weiss-nicht-wieviele-Gänge Essen servierte man uns ins Zimmer und erfüllte alle unsere Erwartungen.

Im heissen Bad liessen wir den Abend ausklingen und genossen einen kalten Sake. Kann ich nur empfehlen!

-Beat

3. Tag Fuji Up

Es war noch früh morgens als wir aus unseren Kapseln in Ueno steigen mussten. Denn heute Stand der Berg Fuji auf dem Plan. Wir haben uns auch sehr gut vorbereitet und zum Teil tief in die Tasche gegriffen um für jede Wetterbedingung vorbereitet zu sein. Nachdem wir uns umegkleidet und unsere Koffer in Ueno in ein Fach gesperrt haben, konnte es los gehen. Jeder mit seinem (Tracking) Rucksack.
Die Zug zugfahrt dauerte etwa 2h und die letzte Stunde musste mit dem Bus zurückgelegt werden.


Um 11:35 konnten wir von der 5th Station in Gotemba aus starten (2200m). Unser Tagesziel war die Unterkunft zwischen der 7. und 8. Station auf ca. 3200m. Also starteten wir unsere Reise welche mit 5-6 Stunden vorgegeben war und liefen los.


Auf dem Weg zur 6th Station uberholten wir alle die mit uns im Bus mitfuhren. Unter diesen Menschen gab es Personen die sich besonders gut vorbereitet haben. Herausgestochen ist eine Frau welche mit „Ballerinas“ ausgestattet war. Wir drei Fragen uns heute noch wie weit sie es geschafft hat.

Die erste Pause war die 6th Station dort assen wir die Caramel Hexen, welche äusserst lecker waren. Je höher wir empor stiegen desto kälter wurde es und so mussten wir immer mehr Schichten anziehen, da es nicht nur kälter wurde, sondern auch zu Regnen begann. Bis zur 7. Station haben wir wohl auch Bergsteiger überholt welche eine Stunde vor uns starteten. Der Weg an sich war Steil jedoch für unsere sportlichen Körper kein Problem. Der Weg wurde Steiler aber unser gang nicht weniger müssig.

Daher kam es so das wir nach 3 statt 6 Stunden bei unserer Unterkunft ankamen und dort unsere Kleider besonders die von Christian trocknen konnten. Die Übernachtung kostete pro Person 78 000 Yen (78. -) was ein Hohn war. Das Essen war okey… Jedoch die Übernachtung wenn man dies so nennen kann war eher dürftig. Es war eher ein Brett welches ein dünnes mit einem dünnen Tuch überzogen war. Das Kissen waren eher Kieselsteinkissen und niemand hat auch nur mehr als 1h am Stück geschlafen… Fortsetzung folgt

-Christian

2. Tag – Tokyo

Tag zwei begann für uns erst spät. Jetlag bedingt fanden wir den Weg aus dem Hotel erst gegen Mittag. Geplagt von Hunger erinnerten wir uns an ein sehr gutes Pancake-Restaurant von einer früheren Reise. Einstimmig entschieden wir uns dafür und machten uns auf auf die rund 30min lange Reise. Obwohl optisch immer noch sehr ansprechend, entäuschte uns der Geschmack doch sehr. Da war die Erinnerung besser.

Mit vollem Magen machten wir uns anschliessend auf den Weg um die am Vortag bestellte Übersetzung der Fahrausweise abzuholen. Dies war schnell erledigt und wir brauchten ein neues Tagesziel. Da wir noch den Blogeintrag von gestern schreiben mussten, machten wir und abermals auf, ein geeignetes Restaurant zum arbeiten zu finden. Dies erweis sich als schwieriger als gedacht. Erstens überkam uns wieder ein kleiner Hunger und so musste natürlich die Menükarte entsprechend unseren Wünschen sein. Weiter brauchten wir auch eine Steckdose für den Laptop was nicht überall der Fall war. Der Entscheid viel auf ein Cafe – ohne Essen.

Als nächstes machten wir uns auf, einen Anzug zu kaufen. Da brauchts keinen weiteren Text 😉

Als Abendessen gab es dann, typisch Japan halt, Sushi. Es schmeckte vorzüglich, wie unschwer an der Menge der Teller zu erkennen ist.

Am Schluss war dann noch ein wenig Planug für unsere Wanderung auf den Mt. Fuji zu machen, bevor Tag zwei auch schon wieder vorbei war.

– Thomas

Reise und 1. Tag Tokio

Hallo lieber Leser und vielen Dank für deine Aufmerksamkeit für unseren gemeinsamen JP Blog. Unsere Reise begann am Flughafen in Zürich, bei welchen wir uns vormittags trafen und ziemlich gemütlich durch den Flughafen kamen. Im Flugzeug fanden wir unseren Platz direkt hinter der Buisness Class mit genügend Beinfreiheit, was für den 11.5h passend war.

In Tokio gab es als erstes ein Interview mit dem japanischen Fernsehen „Why did you come to Japan“. Vielleicht finden wir, falls wir es nicht vergessen, uns in einer Sendung wieder und werden dies dann hier verlinken. Dann gabs eiskalten Tee. DEN Grüntee. Den besten und weitverbreitesten von Japan. Man wird einfach süchtig danach.

Die Fahrt in die Stadt dauerte etwa 40min, wobei wir das falsche Ticket gelöst haben. Anders als in der Schweiz wurden wir nicht wie Grossverbrecher behandelt und es wurde uns überlassen, ob wir das Ticket nach der Fahrt an einem Ticketschalter umwandeln oder einfach so tun als wäre nichts und den Bahnhof verlassen. Wir wählten Ersteres. Es war etwa 11 Uhr als wir unser Capsule Hotel fanden, doch einchecken konnten wir erst um 12 Uhr. Wir waren aber schon froh, dass wir die Koffer da deponieren konnten. Nach einer kurzen Stadtteilbesichtigung ging es zurück zum Hotel und wir konnten uns erstmal waschen. In einem Capsule Hotel gibt es nur ein öffentlich zugängiges Bad für alle Gäste. Da sitzt man auf einen kleinen Hocker und wäscht sich. Anschliessend gehts in einen warmen Whirlpool und dann in ein 16 grad kaltes Bad nebenan.

Um in Japan mit dem Auto zu fahren, muss man den Führerschein übersetzen, was nicht all zu viel kostet und auch relativ schnell gemacht ist. Das war auch unser erstes Unterfangen nach dem Bad und den Tag darauf konnten wir die Übersetzung schon abholen.

Aus Neugier sind wir auch in einen Erotik Shop, welcher für uns viele Kuriositäten anzubieten hatte. Fotos von den etwas fraglichen Objekten waren leider nicht erlaubt. Neugier war es auch, die uns in ein Katzen-Café führte, in welchem etwa 20 Katzen frei rumliefen und sich von der Kundschaft verwöhnen liess. Eine Katze sollte man sein…

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