Hallo lieber Leser und vielen Dank für deine Aufmerksamkeit für unseren gemeinsamen JP Blog. Unsere Reise begann am Flughafen in Zürich, bei welchen wir uns vormittags trafen und ziemlich gemütlich durch den Flughafen kamen. Im Flugzeug fanden wir unseren Platz direkt hinter der Buisness Class mit genügend Beinfreiheit, was für den 11.5h passend war.

In Tokio gab es als erstes ein Interview mit dem japanischen Fernsehen „Why did you come to Japan“. Vielleicht finden wir, falls wir es nicht vergessen, uns in einer Sendung wieder und werden dies dann hier verlinken. Dann gabs eiskalten Tee. DEN Grüntee. Den besten und weitverbreitesten von Japan. Man wird einfach süchtig danach.

Die Fahrt in die Stadt dauerte etwa 40min, wobei wir das falsche Ticket gelöst haben. Anders als in der Schweiz wurden wir nicht wie Grossverbrecher behandelt und es wurde uns überlassen, ob wir das Ticket nach der Fahrt an einem Ticketschalter umwandeln oder einfach so tun als wäre nichts und den Bahnhof verlassen. Wir wählten Ersteres. Es war etwa 11 Uhr als wir unser Capsule Hotel fanden, doch einchecken konnten wir erst um 12 Uhr. Wir waren aber schon froh, dass wir die Koffer da deponieren konnten. Nach einer kurzen Stadtteilbesichtigung ging es zurück zum Hotel und wir konnten uns erstmal waschen. In einem Capsule Hotel gibt es nur ein öffentlich zugängiges Bad für alle Gäste. Da sitzt man auf einen kleinen Hocker und wäscht sich. Anschliessend gehts in einen warmen Whirlpool und dann in ein 16 grad kaltes Bad nebenan.
Um in Japan mit dem Auto zu fahren, muss man den Führerschein übersetzen, was nicht all zu viel kostet und auch relativ schnell gemacht ist. Das war auch unser erstes Unterfangen nach dem Bad und den Tag darauf konnten wir die Übersetzung schon abholen.
Aus Neugier sind wir auch in einen Erotik Shop, welcher für uns viele Kuriositäten anzubieten hatte. Fotos von den etwas fraglichen Objekten waren leider nicht erlaubt. Neugier war es auch, die uns in ein Katzen-Café führte, in welchem etwa 20 Katzen frei rumliefen und sich von der Kundschaft verwöhnen liess. Eine Katze sollte man sein…



Wir waren generell den ganzen Tag müde, da wir durch die Zeitverschiebung keine Nacht hatten und zwei Tage am Stück erlebten und hielten uns möglichst lange auf den Beinen. Wir waren dann auch froh, dass es nach dem Abendessen schon 9 Uhr war und wir nun guten Gewissens ins Bett konnten.





-Beat
